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Auf einem Kunsthandwerkermarkt, auf einer alten Burg nördlich des Mains, entdeckte ich einen Papierkünstler aus Dessau der Papierarchitektur präsentierte. Die filigranen Strukturen aus Papier haben mich so fasziniert, dass ich mir ein kleines Kunstwerk kaufte. Nach Hause zurückgekehrt versuchte ich herauszufinden, wie man so eine Skulptur herstellen könnte. Ich stöberte auch nach Büchern, die die Technik beschrieben. Ich war infiziert und nachdem ich etliche geometrische Skulpturen nachgearbeitet hatte versuchte ich, eigene Klappkarten mit figürlichen Skulpturen zu entwerfen. So entstand mein erstes Buch.


ist eine Form von Papierkunst, die versucht von einem zweidimensionalen Blatt zu einer dreidimensionalen Form zu gelangen. Dies geschieht allein durch schneiden, falten und aufrichten des Papiers ohne weitere Hilfsmittel. Die Technik der Papierarchitektur ist schon sehr alt und kommt aus dem asiatischen Raum. An der deutschen Kunsthochschule 'Bauhaus' gehörte die Papierarchitektur zu den Grundkursen der Studenten. Unter Beachtung der Technik lassen sich sowohl graphisch, lineare Formen als auch figürliche Formen bilden. Langläufig werden in dieser Technik gefertigte Gruß- und Ansichtskarten auch als Pop Up -Karten bezeichnet.



Um Papierarchitektur herzustellen kann man in vielen Büchern veröffentlichte Vorlagen benutzen und die Objekte nacharbeiten. Zum Schneiden und Falten sollte man eine gewisse Übung haben. Die Arbeitsweise ist genau vorgegeben und exaktes Arbeiten ist notwendig. Will man eigene Ideen verwirklichen, muß vor allem ein räumliches Vorstellungsvermögen vorhanden sein. Die Objekte entstehen nach genau festgelegten mathematischen Prinzipien. Der Phantasie sind unter Einhaltung der Gesetzmäßigkeiten keine Grenzen gesetzt.




 


Bildnerisches Gestalten, darunter stellt man sich in erster Linie den Umgang mit Farben auf Papier oder Leinwand vor. Vor vielen Jahren, als ich mit unseren Kindern oft an der Donau oder Iller spazieren gegangen bin, haben mich die vielen Kieselsteine am Ufer angelacht. Die Kinder haben die besonders *Schönen* in die Taschen gesteckt und auch ich habe mir den einen oder anderen mit nach Hause genommen. Irgendwann fing ich an, die Steine zu bemalen. Es entwickelte sich fortan ein gezieltes Suchen nach bemalfähigen Steinen. Die Idee war geboren und so entstand ein weiteres Buch für Leute, die Steine so lieben wie ich.


Sogar in Polen und Tschechien haben die Menschen Freude daran, Steine zu suchen und zu bemalen.





Während meine Steine in der Form für mich nicht veränderbar waren, habe ich mich dem Holz zugewandt. Hier konnte ich mit der Säge die Form geben, die ich in meiner Vorstellung entwickelt hatte. Der zweite Schritt war, dem Holz Farbe zu geben.






Winterzeit, Bastelzeit! Die Tage werden kürzer und am Abend hat man Zeit und Freude daran, weihnachtliche Dekorationen selber herzustellen. So ein selbst gefertigter Nikolaus freut sich fortan jedes Jahr aus der Weihnachtskiste geholt zu werden.




In diesem Buch sind viele gelungene Arbeiten zusammengefaßt.




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